Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) steht im Spannungsfeld zwischen Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und Finanzmarktstabilität. Das primäre Mandat der EZB ist die Gewährleistung von Preisstabilität, definiert als Inflationsrate von mittelfristig zwei Prozent. Dieses Ziel geriet durch die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen nach der Finanzkrise 2008 unter Druck. Programme wie das Quantitative Easing – der massenhafte Ankauf von Staatsanleihen – sollten Deflationstendenzen bekämpfen und die Kreditvergabe ankurbeln. Kritiker, besonders aus Deutschland, sahen darin eine
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